Bremen lässt grüßen. Ein Gastbeitrag von Neni

Im letzten Jahr durfte ich einen Gastbeitrag für die liebe Neni von Travelandlipsticks, die ich auf dem Bloggerwochenende „Bloggen mit Herz“ kennenlernte, über Köln schreiben.

Heute ist es umgekehrt und Neni stellt uns ihre Heimat Bremen im Winter vor.
Wenn man ihren Beitrag liest, packt mich jetzt schon die Reiselust, einmal das kleinste Bundesland Deutschlands zu besuchen.

„Jeder kann sein Glück selber in die Hand nehmen“, so ein Spruch der angehenden Journalistin aus Bremen. Genauso schaut es aus!                                                                         Nutzt, die Zeit, die ihr habt und bereist Nahes und Fernes!

Und…..Neni….vielleicht sehen wir uns eines Tages in Bremen, schlendern durch die Böttcherstraße und fühlen uns wie Schneeweißchen und Rosenrot, reiben an den Hufen des Esels und lassen einen ereignisreichen Tag im Radieschen bei leckerstem Kuchen ausklingen!

Und jetzt geht es mit einem spannenden Artikel über Bremen los, welches neben den Bremer Stadtmusikanten oder Werder Bremen weitaus mehr zu bieten hat als man über die Stadtgemeinde eigentlich weiß.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken einer besonderen Stadt im Norden, eure Britta

Ein Wintertag in Bremen

bremen iii

Zugegeben, wir Bremer werden oft von den Schneeflocken vergessen. Schneit es andernorts die dicksten Flocken, laufen wir nur durch die eisige Stadt und starren in den Himmel.

Darauf habe ich mich schnell eingestellt und die andere Seite des Winters lieben gelernt.
Denn die frühen Sonnenuntergänge, wenn der Tag richtig kalt war, sind unvergleichlich. Farbenspiele, die seinesgleichen suchen.

Wer Bremen im Winter besucht, muss natürlich nicht erst auf einen Sonnenuntergang warten. Vorher gibt es auch schon etwas zu gucken.

So kann ein Gang durch die Innenstadt, mit vielen Sightseeing Spots von der kalten Nase ablenken.

BREMEN 2

Meine Tipps für Bremen

Der Bremer St. Petri Dom mit Museum ziert das Bild der Stadt, schon weit außerhalb erkennt man die Türme des Doms. Wenn man dann vor ihm steht, ist das schon imposant. Die Verzierungen und Malereien ziehen sich um das Gebäude. Im Inneren findet man darüber hinaus ein durchaus sehenswertes kleines Museum mit vielen Originalstücken, die historisch weit zurück reichen.

Schokolade kaufen bei Hachez! Schon beim Betreten des Ladens kommt einem ein Schwall Schokoladenduft entgegen. Im zweiten Stock des Ladens versteckt sich ein Café. Bei Tee oder Kakao isst sich so ein Stück Bremer Schokolade eh besser.

Der Roland ist das Zentrum des Markts und nicht zu übersehen. Ein echtes Wahrzeichen!

Die weltbekannten Bremer Stadtmusikanten befinden sich fast daneben und erinnern an vier mutige Tiere, die Räuber in die Flucht schlugen. Aber die Geschichte, kennt ihr wahrscheinlich. Und übrigens: Wer an den Hufen des Esels reibt, hat Glück!

Die Schlachte entlang der Weser lädt nicht nur zum Essen und Trinken ein. Von dort kann man auch einfach mal aufs Wasser gucken und den Tag genießen. Wer dabei draußen sitzen will, bekommt in den verschiedenen Gaststätten natürlich eine Wolldecke und ein warmes Getränk.

Die Böttcherstraße ist eine Straße im Herzen der Stadt. Die Häuser sind stark vom Expressionismus geprägt. Über den Eingang der Straße hängt ein großes goldenes Gemälde. Wenn man einmal auf der Böttcherstraße ist, fühlt man sich wie im Märchen, die Verzierungen sehen aus, wie die eines Buches. Der Geruch von Tee und der kleinen Bonbon Manufaktur liegen in der Luft und am Ende der Straße, läutet ein Glockenspiel. Wer das Glück hat, die Straße bei Schnee zu sehen, wird verzaubert sein.
Uriger geht es in den Seitenstraße zu, denn dort befindet sich eine kleine Brauerei, die ihr Bier auf eigene Weise braut. Bier spielt in Bremen übrigens eine sehr große Rolle.

Wer genug vom Stadttrubel hat, kann in den Bus steigen und zum Bürgerpark fahren. Bremens Stadtpark macht auch im Winter Spaß: Tiere beobachten, frische Luft tanken und ein bisschen die Beine vertreten.
Wer in einen Schneesturm, oder seien wir realistisch, in einen Regenschauer kommt, kann sich immer noch drinnen aufhalten. „Drinnen“ ist in Bremen einiges.

Museen

Mein liebstes Museum in Bremen ist das Fockemuseum. In dem Museum für Kulturgeschichte bekommt man einen Einblick in das Leben von früher und man kann selber viele Sachen anfassen und ausprobieren.

Das Überseemuseum befindet sich am Hauptbahnhof und zeigt, was der Name sagt. Sachen aus Übersee. Die Welt vereint in einem Haus. Toll um Sachen über weit entfernte Länder zu lernen. Es gibt auch eine Bremer Abteilung, in der alte Kaufmannsläden nachgebaut wurden, sowie der Gütertransport von Kaffee und Tee.

Die Kunsthalle hat ständig wechselnde Ausstellungen wirklich namenhafter Künstler. Das Kuratorium schafft es bei jeder Ausstellung sich selbst zu übertreffen. Einziges Manko, das Museum wird häufig renoviert und ist deswegen geschlossen oder nur zur Hälfte begehbar. Unbedingt vorher auf der Webseite informieren, wie die Öffnungszeiten sind!

Gegenüber der Kunsthalle ist das Wilhelm Wagenfeld Haus. In dem Museum steht das Thema Design im Vordergrund. Und das kann alles sein. Besonderer Pluspunkt ist, dass die Kunststudenten der Stadt die Chance bekommen, dort auszustellen.

Die Weserburg hat ein ganz besonders Ambiente. Denn das Museum für moderne Kunst baut gern den Charme der Burgmauern und der Weser in ihre Installationen ein. Die Karikaturen gefallen mir übrigens immer am besten.

Und wer nicht glaubt, dass Bier in Bremen eine große Rolle spielt, sollte eine Führung bei Beck´s mitmachen!

Wer nach so viel Input Hunger bekommt, sollte es sich in eines der Restaurants entlang der Schlachte gemütlich machen.
Man kann sich auch wunderbar in einem kleinen Café im Viertel aufwärmen.
Weitere „leckere“ Spots in Bremen sind der Scharfrichter mit super! scharfen Würstchen und den besten Pommes der Stadt oder das Burgerhaus am Sielwall. Da bekommt jeder was ihm gerade schmeckt. Vegane Burger mit Käse? Kein Problem!
Ganz besonders niedlich ist es aber etwas Abseits: Im Radieschen am Buntentorsteinweg, bekommt man leckeren hausgemachten Kuchen. Wer da ist, sollte unbedingt auf die tolle Dekoration achten. Manchmal versteckt sich viel mehr dahinter!

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Hey, ich bin Neni und ich bereise die Welt! Auf travelandlipsticks geht es ums Reisen in die Ferne. Um das Entdecken der Kulturen und Schönheiten der Natur.
Mein Blog: http://www.travelandlipsticks.de

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2 Antworten zu Bremen lässt grüßen. Ein Gastbeitrag von Neni

  1. sl4lifestyle schreibt:

    Gibt es mal wieder ein Blogger-Treffen? Würde mich interessieren.
    LG
    Sabine

  2. mmmbritt schreibt:

    Liebe Sabine,

    am 28.02, fahre ich zu einem Blogger- Abend nach Krefeld. Hast du Lust mitzukommen?

    Ansonsten musst du bei „BloggenmitHerz“ auf Facebook die Augen offenhalten.

    Vom 25. – 28.09. findet ein Blogger- Workshop statt.
    Allerdings muss man in diesem Jahr recht schnell sein, wenn man sich anmelden möchte.
    Bisher kann man sich noch nicht anmelden. Schau´ daher einfach immer wieder mal auf der FB- Seite vorbei!

    LG, Britta

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